Warning: A non-numeric value encountered in /customers/3/0/e/metzdebenito.de/httpd.www/plugins/system/helix3/core/helix3.php on line 484 Warning: A non-numeric value encountered in /customers/3/0/e/metzdebenito.de/httpd.www/plugins/system/helix3/core/helix3.php on line 484 Warning: A non-numeric value encountered in /customers/3/0/e/metzdebenito.de/httpd.www/plugins/system/helix3/core/helix3.php on line 484 Warning: A non-numeric value encountered in /customers/3/0/e/metzdebenito.de/httpd.www/plugins/system/helix3/core/helix3.php on line 484 Warning: A non-numeric value encountered in /customers/3/0/e/metzdebenito.de/httpd.www/plugins/system/helix3/core/helix3.php on line 484 Warning: A non-numeric value encountered in /customers/3/0/e/metzdebenito.de/httpd.www/plugins/system/helix3/core/helix3.php on line 484 Warning: A non-numeric value encountered in /customers/3/0/e/metzdebenito.de/httpd.www/plugins/system/helix3/core/helix3.php on line 484 Warning: A non-numeric value encountered in /customers/3/0/e/metzdebenito.de/httpd.www/plugins/system/helix3/core/helix3.php on line 484 Warning: A non-numeric value encountered in /customers/3/0/e/metzdebenito.de/httpd.www/plugins/system/helix3/core/helix3.php on line 484 Warning: A non-numeric value encountered in /customers/3/0/e/metzdebenito.de/httpd.www/plugins/system/helix3/core/helix3.php on line 484

1211375353klengel

Der Betrachter blickt in eine stimmungsvolle, heitere Morgenlandschaft: Im linken Vordergrund türmen sich bewaldete Felsen auf, mittig verläuft ein Bach, der sich in einem kleinen Wasserfall in sein steiniges Bett ergießt.
Etwas zurückgesetzt, auf einem mit saftigen Gräsern bewachsenen Plateau, hat sich rechts des Baches ein Hirte mit seinem Vieh niedergelassen. Er scheint gerade angekommen zu sein – das Holzgatter, das zwischen den großen, portraithaft gegebenen Eichen sichtbar wird und einen Waldweg beendet, ist noch geöffnet. Die Szene, die beidseitig von hoch aufragenden Bäumen begrenzt wird, gibt mittig, über dem Bächlein, den Blick auf einen tief liegenden Horizont frei. Im dunstigen Licht der frühen Sonne erahnt man die Hügellandschaft der sächsischen Schweiz.

Johann Christian Klengel (1751 Kesselsdorf - 1824 Dresden) aus der sogenannten „Dresdener Schule“, dem diese wunderschöne Landschaft zugeschrieben werden kann, zählt zu den berühmtesten Meistern der Goethezeit. Wie schon bei seinem Kollegen Adrian Zingg kann man auch im Falle Klengels – schon zumal der Meister 1802 Professor an der Dresdener Akademie wurde (Ehrenmitglied seit 1786) – von einer Schulbildung sprechen. Berühmte Künstler wie Johann Christian Reinhart wurden unter seinem Einfluss erst groß – doch jeder seiner Schüler (etwa F. Christian Klaas, J. Gottlob Schumann, J. Gottlieb Stamm, J. Theodor Eusebius Faber, C. Gottfried Traugott Faber und C. Ludwig Kaaz) entwickelte einen Personalstil, der von der Hand des Meisters zu scheiden ist.

Höhe: 48 cm. Breite: 74 cm
Technik: Öl auf Holz
Entstehungszeit: um 1790/95
Entstehungsort: Dresden

Publiziert in Gemaelde
Samstag, 02 Dezember 2017 01:42

Musizierende Kinder (Supraporte)

musiksalon

Supraporte aus dem Musiksalon eines Schlosses, Frankreich, XVIII Jhd.

Das quer-rechteckige Pastell wird von einem vegetabilen Rahmen begrenzt, dessen applizierte, bewegt geschweifte Rocaille-Ornamente und Blumenbouquets das Bild schwungvoll einfassen.

Drei Kinder haben sich in einem Salon zum Musizieren eingefunden. Die zwei höfisch gekleideten Knaben begleiten das hübsche am Klavier sitzende, festlich staffierte Mädchen mit Violoncello und Flöte.

Die Wandplatte ist in blauer Marmorierung gefasst und nimmt die Farbigkeit der Tapete des Musikzimmers in dem die Kinder musizieren auf und verbindet sich so mit dem Gemälde zu einer Einheit. Das heitere Miteinander der Kinder, die ausgeglichene Komposition und die ebenso sehr harmonische Farbgestaltung machen aus der Supraporte einen Genuss für das anspruchsvolle Auge.

Technik: Pastell.

Maße: 52 x 100 cm.

Rocaille-Rahmen der Epoche.

Publiziert in Gemaelde

verkuendigung

Südtirol, wohl Brixen,

Das Tafelgemälde mit der Verkündigung spricht ganz die Sprache der nordalpinen Spätgotik und greift einen Darstellungstypus auf, der in der Malerei der alten Niederländer seinen Ausgangspunkt und seine erste volle Ausprägung fand. Im Laufe des 15. Jahrhunderts verbreitete sich dieser rasch im gesamten nordalpinen Raum (Abb. 1–6), so dass auch unser unbekannter Meister seine Komposition darauf aufbauen konnte.
Die schlanke Eleganz der Körperlichkeit und die Zartheit der Physiognomien verraten dabei noch die Herkunft vom weichen Stil, der internationalen Gotik um 1400–1420, doch zeigt sich auch eine kräftige Natürlichkeit der Figuren, die auf eine Datierung in die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts hinweist, wohl sogar ins letzte Viertel.
Hinsichtlich der Einordnung in eine Kunstlandschaft ist eine Entstehung im Umfeld der Südtiroler, wohl der Brixener Schule anzunehmen. Hierfür spricht neben motivischen Anknüpfungspunkten wie der Gestaltung des Engelskleides, der Physiognomien oder des Mariengewandes auch die zwar sehr schlanke, doch etwas gedrungene und „kurzhalsige“ Proportion, ferner erinnern die Betonung des Umrisses und eine gewisse Bodenständigkeit im Ausdruck an die Werke der Brixener Spätgotik. Eng verwandt sind diese mit den Umsetzungen der schwäbischen Schule, die jedoch im Gesamteindruck etwas distanzierter und überhöhter erscheinen. Das Tafelgemälde mit der Verkündigung an Maria wird demnach wohl im Brixener Raum entstanden
sein und ist somit Zeuge der charaktervollen Spätgotik in Südtirol. Dank der Seltenheit der ikonographischen Seitenverkehrung wird das überaus reizvoll gestaltete Gemälde zudem zu einer besonderen Rarität.

Technik: Öl auf Holz.

Maße: 47 x 45 cm.

Publiziert in Gemaelde

Schwerpunkt des Kunsthandels

Durch die lange Tätigkeit im Kunsthandel und die Mitgliedschaft im Deutschen Kunsthandelsverband e.V. sowie im C.I.N.O.A. ist die Kunsthandlung Metz de Benito als renommiertes Unternehmen international anerkannt und geschätzt. Regelmäßig nimmt Metz de Benito an wichtigen internationalen Messen teil, um durch persönliche Präsenz das Vertrauen der Kunden zu gewinnen.

Deutscher Kunsthandelsverband e.V.

C. I. N. O. A. Weltverband der Kunsthändler